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Schulprogramm

Durch die kompetente Begleitung von Rolf Wiedenbauer lernten wir das Bogenmodell kennen. Rolf Wiedenbauer war Leiter des Regionalen Bildungsbüros Freiburg und in der Fremdevaluation des Landesinstituts für Schulentwicklung tätig. Er ist nun im Staatlichen Schulamt Freiburg als Sprengelschulrat für den Landkreis Emmendingen zuständig.

Das von Prozessberatern entwickelte Bogenmodell finden sie im Orignal hier. Es ist sehr hilfreich, um den Prozess von Schulentwicklung zu verdeutlichen. Durch immer wieder missverständlich gebrauchte Nomenklatur ist es notwendig, die Begriffe zu klären um dadurch den Schulentwicklungsprozess durchschaubar zu machen.
 
Wir arbeiten im gesamten Bildungszentrum mit diesen Ebenen von Profil, Konzept und Leitbild:
 

Leitbild
Auf der Ebene des Leitbilds stellen wir uns diese Fragen:

  • Welche Werte leiten uns?
  • Was ist für uns so wichtig, dass wir etwas genau so machen und nicht anders?
  • Welche Leitsätze liegen unserer Umsetzung zugrunde?
Entscheidend sind auf der Ebene des Leitbilds die langfristigen Ziele unserer Arbeit.
Für das Leitbild erarbeiten wir gemeinsam die für uns grundlegenden Werte und fixieren sie.
Wer sich über grundlegende Werte geeinigt hat, ist auch bereit eine gemeinsame Absichtserklärung zu geben und im Alltag zu leben, danach zu handeln.
 
Bei diesem Prozess wird die gesamte Schulgemeinde miteinbezogen.
 
Bei einem Schulprogramm werden auf allen drei Ebenen Inhalte erarbeitet. Das Leitbild spiegelt sich auf der Profilebene und der Konzeptebene wider, es ersetzt diese Ebenen aber nicht.
Auch die Konzeptebene steht für sich, eingebunden zwischen Profil- und Leitbildebene.
Es ist wichtig, sich immer wieder klar zu werden, auf welcher Ebene man gerade entwickelt, arbeitet und entscheidet.

Konzept

Auf der Ebene der Konzepte sind die mittelfristigen Ziele unserer Schulprogrammarbeit eingebettet.
Hier geht es darum, zu erkennen, welche Bausteine der schulischen Arbeit zu einem festen Bestandteil geworden sind.
 
Die Kernaufgaben der schulischen Entwicklung treten in den Vordergrund und bilden die Basis für planvolles Handeln.
 
In der Regel sind deshalb Konzepte in der Schulprogrammarbeit personenunabhängig.
 
Hier gibt es folgende zentrale Fragestellung:
  • Nach welchen pädagogischen Kriterien organisieren wir unser Handeln?
Die ausgearbeiteten Konzepte sind für unsere Schule verbindlich.

Das bedeutet auch, diese Bausteine immer wieder zu evaluieren, zu überprüfen und entsprechend weiterzuentwickeln.
 
Profil

Auf der Profilebene befinden wir uns auf der konkreten Handlungsebene.
 
So wie ein Reifen ein Abdruck seines Profils hinterlässt, so werden hier die realen Konturen der pädagogischen Arbeit mit kurzfristiger Zielsetzung sichtbar.
Diese deutlich erkennbaren Aktivitäten sind in der Regel personenabhängig und zeigen eine gewisse ungeplante Vielfalt.
 
Die Fragestellung
  • Was tun wir konkret?
klärt, welche direkten Umsetzungsmaßnahmen es im schulischen Leben gibt.
Im Laufe der Weiterentwicklung unserer Schule können diese Aktivitäten in die Ebene des Konzepts „aufsteigen“.
Dazu wird aus einer bisher personenabhängigen Maßnahme ein pädagogischer Konzeptbaustein, der aus der Schule nicht mehr wegzudenken ist und dann unabhängig von den Personen jedes Schuljahr weitergeführt wird.

Vision
Wenn Sie mehr erfahren möchten, was wir in unserer Schule auf den verschiedenen Ebenen bereits erreicht haben und was uns bei unserer pädagogischen Arbeit wichtig ist, so können Sie gezielte Informationen durch Anklicken der entsprechenden Ebenen erhalten.