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Schülerfirma „Standby“ bieten neue Blumenkübel an

Engagierte Schüler planen schon weitere Projekte

Auch wenn die Sonne trotz offiziellem Frühlingsbeginn derzeit noch auf sich warten lässt, ist die Schülerfirma „Stand by“ schon in den Startlöchern um die 2. Auflage der Ettenheimer Blumenkübel an die Frau oder den Mann zu bringen.

Im Rahmen der Wettbewerbsteilnahme Ettenheims an „Entente Florale – gemeinsam aufblühen“ entwarfen und produzierten die Jugendlichen der Schülerfirma „Stand by“ im vergangenen Jahr Holz-Blumenkübel für Privat- und Geschäftsleute. Unterstützung bekamen sie dabei von Eckard Riedel und Lothar Wildt vom Freundeskreis Prinzengarten e.V. Gemeinsam mit Ihrem Lehrer Daniel Binder kalkulierten, planten und verkauften sie in ihrer Freizeit rund 60 Stück der hochwertigen Pflanzgefäße. Die Nachfrage war so groß, dass die Kübel schnell vergriffen waren. Deshalb entschlossen sich der Pädagoge aus Altdorf und die mittlerweile 15-köpfigen Schülerfirma zu einer Neuauflage der beliebten Holzkübel.

Die Blumenkübel sind in 2 Größen erhältlich. Ein kleineres Modell mit einem Innenmaß von 40 x35 cm und ein größerer Kübel mit einem Innenmaß von 48 x40 cm. Beide sind jeweils 53 cm hoch und 34 cm tief. Sie eignen sich sowohl für die Bepflanzung mit blühenden Pflanzen, bunten Hochstämmchen oder mit für Ettenheim typischen, pflegeleichten Funkien/Hosta-Pflanzen.

Der 40er Kübel kostet 59,90 € und der 50er Kübel 65,90 €. Jeweils ein Exemplar steht im Bürgerbüro des Rathauses zur Ansicht. Vorgesehen ist auch die Ausstellung der Kübel bei der Baumschule Brossmer, den Gärtnereien Jäger, Kiesel und Geppert. Bestellungen nimmt das Bürgerbüro entgegen oder die Schülerfirma direkt per E-Mail schuelerfirma.biz@gmx.de. Geplant ist auch die Kübel für Hobbybastler als Selbstbausatz anzubieten.

Die örtlichen Gärtnereien unterstützen die Aktion für ein grünes und blühendes Stadt- und Ortsbild, in dem Sie 10 % Preisnachlass auf Pflanzen, die zum Bepflanzen der Blumenkübel gekauft werden geben. „Ich finde die Unterstützung durch die Betriebe hier in Ettenheim und Altdorf eine ganz tolle Sache und ist eine Anerkennung der Bemühungen meiner Schüler“, freut sich Daniel Binder.

Die Schülerfirma ist ein real existierendes Unternehmen, in dem die Schülerinnen und Schüler des August-Ruf-Bildungszentrums als Mitunternehmer unternehmerische Entscheidungen treffen, Produkte selbst produzieren und vermarkten, kaufmännische Tätigkeiten ausführen und sich den Regeln und Risiken des freien Marktes stellen. Die Schülerinnen und Schüler lernen selbständiges wirtschaftliches Denken und Handeln und in hohem Maße Verantwortung zu übernehmen. Im Team kommunizieren, organisieren, Vorhaben zu planen, Probleme zu lösen und Geschäftsideen zu präsentieren. Nicht zuletzt eignen sie sich Fachwissen in ihrem Unternehmensfeld an. Mit der Nominierung für den Würth-Bildungspreis 2013 im September 2012 erlangte die Schülerfirma gleichzeitig die Mitgliedschaft im Würth-Förderkreis unter dem Dach der Stiftung Würth. Hierdurch erhalten die Schülerinnen und Schüler für die Umsetzung und Weiterentwicklung ihres Unternehmensplans professionelle Beratung und finanzielle Unterstützung.
Aktuell entwickeln die Schüler ein Waldsofa, das dann an markanten Aussichtspunkten für Spaziergänger und Wanderer aufgestellt werden soll. Wie die Blumenkübel kann es auch von Privatleuten erworben werden.